GSKG WEB Kasualien

 

Kircheneintritt

Jeder Mensch hat die Möglichkeit, die Aufnahme in die Evangelische Kirche zu beantragen, sofern er nicht oder nicht mehr Mitglied einer anderen Kirche oder Religionsgemeinschaft ist. Dem Übertritt von einer anderen Kirche muss der Austritt aus dieser anderen Kirche vorausgehen.

Die Aufnahme in die Evangelische Kirche setzt die Taufe voraus. Wer früher nicht getauft wurde, wird durch die Erwachsenentaufe in die Kirche aufgenommen.

Ein Gespräch mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer, das der Aufnahme in die Kirche vorangeht, gilt dem gegenseitiges Kennenlernen und den Motiven des Eintritts oder Wiedereintritts. Hier können alle Fragen und Vorbehalte zum Glauben, zur Kirche und zur Kirchenmitgliedschaft offen und vertrauensvoll ausgesprochen und wenn möglich geklärt werden. Pfarrerin und Pfarrer sind an die seelsorgerliche Schweigepflicht gebunden.

Alle erwachsenen Mitglieder der Kirche haben das Recht, am Abendmahl teilzunehmen, das Amt der Patin oder des Paten auszuüben und das Stimmrecht bei den Wahlen zum Gemeindekirchenrat wahrzunehmen. Kirchenmitglieder mit einem lohnsteuerpflichtigen Einkommen beteiligen sich mit dem Kirchensteuerbetrag an den finanziellen Kosten der kirchlichen Arbeit. Die Höhe des Kirchensteuerbetrags beträgt 9% der veranlagten Lohn- und Einkommensteuer.